
Hier erfahren Sie was bei Bergamont gerade Thema ist. Seien es aktuelle Neuigkeiten zu unseren Bikes, unserem Team, einer Veranstaltung oder auch Infos rund um die Technik. In Wort und Bild informieren wir Sie hier regelmäßig über alles Wissenswerte. Auch greifen wir gerne Themen und Fragen unserer Kunden auf.
Am Wochenende vom 11. Und 12. Mai fanden in Singen sowohl die Deutschen Meisterschaften im XC-Eliminator Sprint als auch die Europameisterschaften im MTB-Marathonstatt. In beiden Fällen durfte sich das Team Bergamont über hervorragende Ergebnisse freuen.
Andy Eyring ist nach seinem 3. Platz im Vorjahr nun Deutscher Vizemeister im XC-Eliminator Sprint, nur knapp geschlagen von Titelverteidiger Simon Gegenheimer. Teamkollege Ben Zwiehoff erreichte auf dem Stadtkurs mit Steilwandkurve das Achtelfinale und wurde 24. in der Gesamtwertung. Ben startete am darauffolgenden Tag auch bei den U23 MTB-Marathon Europameisterschaften im Rahmen des 11. Rothaus Hegau Bike-Marathons. Trotz schlechter Witterung und harten Bedingungen auf den 94 Rennkilometern, konnte er sich am Ende über den 4. Platz freuen.
Herzlichen Glückwunsch an Andy und Ben aus Hamburg – ein sehr gutes Ergebnis und eine großartige sportliche Leistung.
Fotos: Armin Küstenbrück; Marius Maasewerd / EGO-Promotion
Das Bike Festival in Riva am Gardasee dürfte man wohl traditionell als Eröffnungsveranstaltung in die Festival-Saison betrachten und es ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Bergamont Terminkalenders.
Neben der Messe selbst, wo wir auch dieses Jahr wieder reichlich Testbikes an interessierte Kunden herausgegeben haben, sind natürlich vor allem die Rennen und Contests rund um das Festival eine spannende Sache für das Publikum und Pflichttermine für unsere Teamfahrer.
André Vogelsang und Urs Reinosch gingen beim King of Dirt an den Start und mussten mit 45 Startern um den Einzug ins Finale der besten 12 kämpfen. Dank internationalem Teilnehmerfeld war das Niveau extrem hoch und beide mussten volles Risiko gehen, um überhaupt eine Chance zu haben. Leider zahlte sich der Einsatz nicht aus und die Finalteilnahme blieb beiden verwehrt. Auf dem Podium standen am Ende der Belgier Thomas Genon vor dem deutschen Amir Kabbani und Patrick Leitner aus Österreich.
Ferdinand Brunold, seines Zeichens Deutsche DH-Meister in der U17-Klasse startete nach seinem ersten Enduro-Einsatz in Treuchtlingen am Gardasee erneut in dieser Disziplin. Auch hier war das 280 Fahrer große Starterfeld gespickt mit dem who is who der MTB-Welt und entsprechend hart ging es auf der 31km langen Runde zur Sache. Platz 35 war für Ferdinand am Ende nicht ganz nach seinen Erwartungen, gemessen an den Konkurrenten darf er aber trotzdem stolz auf seine Leistung sein. Der Sieg ging an den Franzosen Fabien Barel.
Eine echte Herausforderung in Sachen Höhenmetern hatte Masters-Fahrer Stefan Danowski beim Marathon auf der Ronda Extrema zu meistern: Genau 99,93km und 3813hm ging es im Renntempo durch den Trentino. Am Ende fuhr Dano als 3. Master über die Ziellinie, in der Gesamtwertung bedeutete dies Platz 27, 42 Minuten hinter dem Gesamtsieger Alban Lakata. Über seinen Aufenthalt in Riva schreibt Dano auch in seinem Blog.
Fotos: Bergamont; Petra Junge
Downhill im Norden? Geht nicht? Doch und zwar gleich viermal!
Mit der Bergamont Downhill Series – powered by Rollei Actioncam starten insgesamt vier Downhill-Rennen in Norddeutschland. Die Rennen sind offen für Jedermann, es bedarf also keiner Lizenz zur Teilnahme. Somit sind die Rennen natürlich ideal für alle, die mal echte Rennluft schnuppern wollen. Eine vorige Anmeldung wird allerdings erbeten.
Die Termine für die Saison 2013:
11.05. – Teterow, Mecklenburg Vorpommern
09.06. – Malente, Schleswig-Holstein
07.09. – Neubrandenburg, Mecklenburg Vorpommern
05.10. – Berlin
Weitere Infos zu den Rennen, sowie das Anmeldeformular sind auf der Webseite www.downhill-series.com zu finden.
Am 15. Juli 2013 beginnt für zwei Radfahrer die Tour der Leiden. Der Leipziger Sportwissenschaftler Jörn Pregel und Regisseur Andreas Bucher nehmen die Herausforderung an und bezwingen die berühmte Route des Grandes Alpes. Nirgendwo sonst führen die Alpen ihre wahre Größe so eindrucksvoll vor Augen, wie bei einer Reise über die spektakuläre französische Hochalpenstraße. Mit vollgepackten Bergamont Helix 9.3 Cross-Rädern stellen sie sich in 11 Etappen 24 Alpenpässen, darunter die höchsten der gesamten Alpen, um das große Ziel zu erreichen – die Verleihung des Goldenen Grenzsteins Borne d’Or.
Ein siebenköpfiges Kamerateam wird sie dabei begleiten und produziert während der Vorbereitungszeit und Tour den Dokumentarfilm GRANDES ALPES, der sowohl die physische als auch mentale Belastung erzählt, der sich mit den Motiven und Zielen einer solchen Herausforderung beschäftigt und den Mythos der Route des Grandes Alpes belebt.
Mehr Informationen über das Projekt selbst erfahren Sie auf der Webseite www.grandesalpes.de oder auf der zugehörigen Facebook-Seite. Wenn Sie die Entstehung des Dokumentarfilms selbst unterstützen wollen, haben Sie dazu noch bis zum 4. Juni 2013 auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Gelegenheit.
Wir verlosen drei Gratis-Startplätze im Wert von je 45 Euro, beim Kärnten Radmarathon über 65km oder 106km. Dieser findet am 26. Mai 2013 in Bad Kleinkirchheim, Österreich statt.
Alles was dafür zu ist, ist bis zum 15. Mai eine Email an radmarathon@no spam pleasebergamontFB.de zu schreiben, dann nehmen Sie an der Verlosung am 16. Mai teil. Die Gewinner/innen werden wir per Email informieren und hier veröffentlichen.
Mehr Informationen zum Rennen unter www.kaernten-radmarathon.at
Viel Glück!
Die von Bergamont unterstützten B I Junioren des SV Hafen Rostock haben das erste Mal in der Vereinsgeschichte den Einzug in das Landespokalfinale geschafft. In einem wahrhaft packenden Landespokalhalbfinale setzten sich die Hafen-B1-Junioren gegen den Verbandsligisten FC Eintracht Schwerin mit 4:3 n.V. durch. Nicht nur das Ergebnis an sich ist der Hammer, denn die Jungs drehten das Spiel von 1:3 auf 4:3.
Das Finale findet am 9. Mai gegen den FC Hansa Rostock I statt, dieser rangiert derzeit auf Platz 5 der Regionalliga, also zwei Ligen höher als der SV Hafen. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen viel Erfolg für das Pokalfinale!
Das erste Rennen der diesjährigen Enduro-Serie startete am vergangenen Wochenende in Treuchtlingen. Mit am Start Bergamont Teamrider Ferdinand Brunold. Für ihn war es der erste Renneinsatz mit dem großen „B“ auf der Brust und einem Bike aus Hamburg unter sich.
Im international hochkarätig besetzten Starterfeld konnte er sich vor Marcus Klausmann einen beeindruckenden 13. Platz sichern. In der Team-Wertung durfte er sich zusammen mit Fabian Scholz und Jordan Baumann sogar über den zweiten Platz freuen.
Ebenfalls auf einem Bergamont Threesome unterwegs war Frank Hedwig vom Team Rad-Art, er fuhr im über 250 Fahrer zählenden Starterfeld der Herren auf Platz 32.
Wir sagen herzlichen Glückwunsch und freuen uns über einen gelungenen Start in die Enduro-Saison. Alle Bilder vom Rennen gibt es auf unserer Facebook-Seite.
Fotos: Thomas Dietze
Matthias Faber nutzte den ersten wirklich warmen Tag in Hamburg, um sein neues Arbeitsgerät auf seinem Hometrail zu testen. Am Faberischen Straitline MGN glänzen dann auch gleich ein paar feine neue Teile unserer Team-Sponsoren Sram, Answer und Sun Ringlé.
Der Lenkwinkel 1° flacher, das Tretlager 15mm tiefer und die Kettenstrebe 5mm kürzer – die nackten Zahlen lesen sich zunächst vielleicht wenig beeindruckend. Aber was diese, auf den ersten Blick geringfügigen, Änderungen an der Geometrie der 2013er Straitline Rahmen auf dem Trail bringt ist dann selbst für den Bergamont Pressesprecher und Gravity-Urgestein überraschend, sein Fazit schon nach den ersten Runden: die Änderungen sind nicht nur deutlich spürbar, sondern versehen das Straitline wieder mit einem „Wow-Effekt“ und machen es zu einem gelungenen Racebike. Neben richtig Vortrieb ohne Antriebseinflüsse, glänzt es mit einer gekonnten Kombi aus Laufruhe und dem Drang nach der nächsten, schnellen Kurve.
Der erste Road-Gap sprint sich leicht, in den folgenden, engen Kurven lässt sich das Bike spielerisch und ohne viel Druck hin und her werfen. Nach einem zweiten Road-Gap geht is eine Highspeed-Passage, hier rast das Straitline ruhig und zielsicher runter, dann heißt es mit Vollgas in den nächsten Anlieger und noch mal Schwung für den fetten Double am Schluss holen - Spaß pur!
Noch nicht überzeugt? Wir haben auch für diese Saison wieder einige Straitline Testbikes im Gepäck wenn wir unterwegs zu Events wie den Bike Festivals in Riva und Willingen oder dem Dirtmasters in Winterberg sind. Also einfach mal selbst das Straitline erfahren…
Mehr Bilder gibt es auf unserer Facebook-Seite.
Vom 12. - 13. April fand im schweizerischen Tuhn der diesjährige Swatch Rocket Air Contest statt. Als Silver-Event der Freeride World Tour natürlich ein Pflichttermin für Bergamont Teamrider Simon Kirchmann. Trotz nagelneuem Kiez Teambike hielt allerdings die Pechsträhne, die Simon schon seit den letzten beiden Events verfolgt, weiter an. Platz 22 in der Prequali reichte einfach nicht zum Einzug in das Finale. Dennoch konnte Simon die Zeit gut nutzen, um weiter an seiner wiedergewonnen Form zu feilen. Der Sieg im Finale gehörte dann Sam Pilgrim vor Martin Soderstrom und Brett Rheeder.
Beim ersten Slopestyle-Teamwettbewerb der Geschichte ging Simon dann auch noch zusammen mit seinen Landsmännern Armir Kabbani, Peter Henke, Tobi Wrobel, sowie Bergamont Teamkollege Urs Reinosch an den Start. Hier ging der Sieg am Ende an das Team Skandinavia.
Pumptrack-Race
Vor den Toren der Eisporthalle, die den Kurs beherbergte, hatte Bergamont Teamrider Adrian, der sich schon mit dem Bergamont Greenhouse Urban MTB-Race einen Namen machte, seinen transportablen Pumptrack inkl. Back-To-Back Startanlage aufgebaut und durfte sich über ein besonders coolen Side-Event freuen:
Beim Pumptrack Race traten über 80 Starter im Dual-Modus gegeneinander an – Adrian selbst natürlich auch. Am Ende verwies ihn Basil Weber auf Platz zwei, während Beni Kistner im kleinen Finale den dritten Platz belegte.
Fotos von Simon: Bartek Woliński
Fotos Pumptrack: André Maurer
Das zweite Rennen der MTB-Bundesliga wurde am Wochenende in Münsingen ausgetragen. Für Bergamont Teamrider Andy Eyring verlief der Start im Elite-Feld zwar hervorragend, kostete aber richtig Kraft und das machte sich im Rennverlauf stark bemerkbar. Am Ende fuhr Andy auf Platz 27 und fünftbester Deutscher durch das Ziel. Damit liegt Andy zurzeit auf Platz 20 der Gesamtwertung.
Besser lief es für den zweiten Bergamont Teamfahrer David Simon, er kam rund drei Minuten hinter dem Sieger auf dem 10. Platz ins Ziel, was derzeit Platz sieben in der U23-Gesamtwertung für ihn bedeutet.
Beim XC-Eliminator, der bereits am Samstag stattgefunden hatte, konnte sich Andy Eyring den 5. Platz erobern.
Fotos: Ego-Promotions
Der RedBull Vienna Air King gehört mit seiner Kulisse vor dem Wiener Rathaus definitiv zu den optischen Highlights der FMB World-Tour. Auch an begeisterungsfähigem Publikum mangelt es in der Hauptstadt von Österreich nicht und die Stimmung ist kaum zu beschreiben. Für Bergamont Teamfahrer Simon Kirchmann war es der zweite Contest nach seinem Saisonstart beim Teva Slopestyle in Neuseeland.
Gegenüber dem Vorjahr war der Kurs nochmal ein gutes Stück gewachsen, was dem Kölner aber sehr entgegen kam. "Es hat Spaß gemacht und ich hatte keine großen Probleme und kam mit der Strecke gut zurecht." Trotz des kalten aber glücklicherweise trockenen Wetters, konnte Simon das freie Training optimal nutzen und sich einen guten Run für die Qualifikation zurechtlegen. Bis zum letzten Sprung lief auch alle nach Plan, genau dort rutschte dann aber bei der Landung das Vorderrad weg und Simons Helm musste Schlimmeres verhindern.
Mit ordentlichem Brummschädel ging es dann zum zweiten Lauf, der jedoch dann mehr "safe als gut war", womit es dann leider nur noch für den 17. Platz gereicht hat, der Einzug ins Finale fiel somit aus. Direkt am kommenden Wochenende geht es für Simon beim Swatch Rocket Air im schweizerischen Thun beim nächsten Stopp der FMB-World Tour weiter.
Fotos: Bartek Woliński
Simon vor dem Aufgang zum Startturm in Wiens historischem Rathaus welches eine einmalige Kulisse für den Vienna Air King bietet.
Bergamont Teamfahrer Simon Kirchmann alias Churchman aus Köln flog Ende März einmal um die halbe Welt, um im Rahmen des Queenstown Bike Festivals in Queenstown, Neuseeland am Teva Slopestyle Contest teilzunehmen. Der zweite Stopp der FMB World Tour war für Kirchmann gleichzeitig der erste Wettbewerb nach längerer Zwangspause aufgrund seiner Knieverletzung vom Vorjahr. Es hieß also einen kühlen Kopf bewahren, die Zeit und das gute Wetter in Neuseeland wollten schließlich optimal genutzt werden: "Ich konnte eine Woche jeden Tag unter optimalen Bedingungen trainieren und endlich wieder Contestluft schnuppern, das war auf jeden Fall gut, denn jetzt sitzt wieder alles und ich fühle mich bestens für die Saison vorbereitet."
Beim Contest selbst lief es für Simon leider nicht optimal, im zweiten Lauf unterdrehte er am letzten Sprung einen Frontflip (Salto vorwärts) und stürzte – diesmal zum Glück ohne Folgen. Damit reichte es für den einzigen Deutschen im Feld nur noch für Platz 15 und Simon fährt nun, auf Rang sechs der FMB World Tour liegend, nach Wien. Dort findet bereits am kommenden Wochenende das erste große Highlight der FMB World Tour statt, der Vienna Air King. Direkt im Stadtzentrum werden sich die besten Dirt- und Slopestylefahrer der Welt vor großem Publikum und einer gigantischen Kulisse messen. Eine live-Übertragung des Events findet am 7. April ab 14:30 Uhr auf RedBullTV statt.
Gerade erst ist die brandneue Bergamont Homepage online gegangen und schon gibt es eine Nominierung für den Best Corporate Publication Award 2013.
Das neue Video "Bergamont Teamstories" über unseren Dirt- und Slopestyle Teamrider André Vogelsang hat es auf die Liste der besten Unternehmenspublikationen Europas geschafft. Ausgewählt wurde unser Video aus über 640 Beiträgen und steht nun auf einer Stufe mit Beiträgen von so illustren Namen wie Nissan, Volkswagen oder Sennheiser. Silber ist uns bereits sicher. Ob es zu Gold reicht werden wir spätestens bei der Preisverleihung im Juni erfahren. Wir freuen uns und sind sehr gespannt!
Produziert wurde das Video von aussenborder.tv einem jungen Unternehmen aus unserer Hamburger Nachbarschaft.
Israel scheint ein gutes Pflaster für den jungen Mountainbiker Andy Eyring aus Münnerstadt zu sein: bei drei Rennen der Kategorie C2 trug der 23-jährige Franke bereits den Sieg davon – und verwies dabei unter anderem die israelischen, russischen und estnischen Meister auf die Plätze. Bei den Rennen im Norden des kleinen Mittelmeerstaates entwickelten sich dabei spannende Zweikämpfe zwischen dem Fahrer aus der Bergamont-Mannschaft und seinem einheimischen Gastgeber Shlomi Haimy, der selbst seit vielen Jahren für das deutsche Focus-Team fährt und daher einen Großteil der Saison in Deutschland verbringt.
Eigentlich ist traditionell Zypern für viele Mountainbiker eine klassische Spätwinter-Destination. „Doch da konnte ich noch nicht, weil ich eine Prüfung im Rahmen meiner Weiterbildung als New Media Manager ablegen musste“, so Eyring, der derzeit ein Fernstudium zum Sportfachwirt absolviert. „Deswegen ging ich eigentlich notgedrungen nach Israel, weil sie dort später mit den Rennen begannen und mit fünf Rennen an drei Wochenenden ebenfalls eine sehr attraktive Serie boten“, beschreibt der Sportler des RWV Haselbach seine Motivation, nicht mit der Nationalmannschaft nach Zypern, sondern eben alleine nach Israel zu reisen: „Ich wollte dort Rennhärte sammeln und auch Punkte für die Weltrangliste.“ Denn die ist nach dem neuen Mountainbike-Reglement des Weltradsportverbandes UCI in Zukunft alleinig ausschlaggebend für die Startaufstellung bei den Weltcups, deren Auftakt-Veranstaltung am 17. bis 19. Mai im schwäbischen Albstadt sein wird.
Und diese Jagd nach den Weltranglisten-Punkten hat sich für Eyring bislang mehr als gelohnt: von Platz 145 (am 31.12.2012) kletterte Eyring mittlerweile auf Rang 111 (Stand 12.03.2013) und hat inzwischen genug Punkte, um bei der nächsten Ausgabe sicher unter den Top100 aufzutauchen. „Das bedeutet, dass ich im Weltcup einige Startreihen weiter vorne stehen werde“, freut sich der Unterfranke über die neuen Punkte auf seinem Konto. Immerhin hat Eyring jetzt schon rund die Hälfte der Punkte gesammelt, die er im gesamten abgelaufenen Jahr hatte verbuchen können.
Gleich bei den ersten beiden Rennen in Mishmar Haemek konnte Andy Eyring zeigen, dass er den Winter über gut trainiert hatte und sich schon in einer guten Form befand, obwohl er lediglich ein einziges Trainingslager mit der deutschen Nationalmannschaft im Januar auf Mallorca besucht hatte.
Bereits zu Beginn des ersten Rennens hatte Andy sich gemeinsam mit Haimy vom Rest des international besetzten Feldes abgesetzt, und als dieser zur Rennhälfte mit einem technischen Problem zu kämpfen hatte, alleine die Führung übernommen. Bis ins Ziel er konnte Eyring seinen Vorsprung bis auf 1:33 Minuten ausbauen – und das erste UCI-notierte Rennen seines Lebens gewinnen. Auch beim zweiten Rennen, im gleichen Ort, jedoch auf einem anderen Kurs konnte Andy Eyring, nach harter Aufholjagd und einem Fahrfehler von Haimy, am letzten Anstieg vorbeiziehen und auf den Spitzenplatz fahren. Das dritte Rennen in Maalot entschied Andy Eyring nach einem spannenden Zielsprint gegen Haimy ebenfalls für sich, dabei ließ er u.a. den Estnischen Meister Martin Loo, immerhin 44. der Weltrangliste, hinter sich.
„Ich habe jetzt Motivation und Selbstvertrauen für Bad Säckigen gewonnen und hoffe, dass meine Form auch in Deutschland etwas wert ist.“ Ein erster Härtetest werden aber bereits die beiden abschließenden Rennen am kommenden Wochenende in Israel sein: mit dem Österreicher Alexander Gehbauer und dem Schweizer Nicola Rohrbach haben sich zwei ernstzunehmende Europäer angesagt, die die beiden Freunde auf die Probe stellen werden.
Text: Armin M. Küstenbrück
Fotos: Gal Fitussi
Um dem tristen, deutschen Winter zu entfliehen und die neuen Bikes in etwas milderem Klima zu präsentieren, lud Bergamont ausgewählte Händler Anfang März für zwei Tage zum Dealer-Camp auf die Balearen Insel Mallorca ein. Insgesamt rund 60 Händler waren angereist und wurden von unseren Produktmanagern auf den neuesten, technischen Stand gebracht, bevor es dann unter Führung der Guides von Roxybike mit den neuen Bikes raus auf die Trails ging.
Schwerpunkte der Präsentation waren vor allem das neue 29er Fastlane Fully, das Threesome SL mit 650B Laufrädern, sowie das 29er E-Mountainbike C-29. Diese Modelle wurden im Rahmen eines tags zuvor angesetzten Presse-Camps auch gleich von den Vertretern der Fachpresse genau unter die Lupe genommen und ausgiebig getestet.
Außerdem vor Ort war auch „Deutschlands bester Bike-Fotograf“ Christoph Laue, der hier seinen im IBC gewonnen Auftrag für ein dreitätiges Foto-Shooting für die Anzeigenkampagne des Bergamont Fastlane Fullys erfüllte. Alle hier gezeigten Bilder, sowie die Mehrzahl an Pressebildern rund um das Fastlane wurden von ihm geschossen.
Uns haben die Tage in Mallorca sehr viel Spaß gemacht und wir möchten uns bei unseren Händlern, der Presse und unseren Guides von Roxybikes Mallorca recht herzlich für eine tolle Zeit bedanken.
In der Schule haben wir mal einen Orientierungslauf gemacht, bewaffnet mit Karte und Kompass ging es in den Wald und es hieß die beste und schnellst Route zum Ziel bzw. zu den einzelnen Checkpunkten zu finden. Was uns als pubertäre Teenager eher als verzweifelte Maßnahme des Lehrkörpers zur Auflockerung der sonst eher trockenen Leibeserziehung vorkam, wird von manchen Menschen hochprofessionell und mit viel Einsatz betrieben. Orienteering Wettbewerbe werden schon seit 1890 durchgeführt und werden heute durch die International Orienteering Federation organisiert. In den letzen Jahrzehnten kamen zu den klassischen Lauf- und Ski-Disziplinen noch das Mountainbike- und das sog. Trail-Orienteering hinzu.
Einer der Top-Athleten im Orienteering, der sowohl auf dem Mountainbike als auch auf Skiern mehrere Weltmeister-Titel vorweisen kann ist Ruslan Gritsan, geboren 1978 in Moskau, Russland. Bei den Mountainbike Orienteering (MTBO) Weltmeisterschaften 2012 in Ungarn konnte Ruslan auf seinem Bergamont Revox MGN eine Goldmedaille über die Langstrecke, eine Silbermedaille bei der Staffel und eine Bronzemedaille im Sprint mit nach Hause nehmen. Auf der Mitteldistanz erreichte er dann sogar noch einen fünften Rang.
Für die Saison 2013 plant Ruslan nicht nur seine Teilnahme am Russischen MTBO-Cup und den MTBO-Meisterschaften in Moskau, St. Petersburg, Sibirien und im Ural, sondern wird auch den MTBO-World Cup, sowie die Welt- und Europameisterschaften bestreiten. Dafür geht es nach Polen, Estland und Portugal. Im Laufe der Saison kommen so satte 31 offizielle MTBO-Wettbewerbe und rund 15 regionale Rennen zusammen. Eine echte Herausforderung, die von Ruslan viel Einsatz abverlangt um weiter auf Spitzenplätzen über die Ziellinie zu fahren. Unterstützung bekommt er dabei von der Bike Products Company, unserem Distributor in Russland.
Wir wünschen Ruslan alles Gute und maximalen Erfolg für die kommende Saison!
Die Neuheit in der Bergamont Modellpalette 2013 ist sicherlich das Fastlane, das erste vollcarbon Fully von Bergamont und gleichzeitig auch das erste Fully mit 29“ Laufrädern.
Unsere Entwicklung hat sich an den hervorragenden und bewährten Fahreigenschaften der Revox-Plattform orientiert, um ein Marathon-Fully mit 100mm Federweg der Extraklasse zu schaffen. Für 2013 wird es insgesamt drei Modellvarianten geben: Fastlane 9.3, Fastlane Team und das Toppmodell Fastlane MGN.
Alle drei Varianten teilen sich den gleichen Rahmen, dessen Produktion nach den neuesten Erkenntnissen in der Verarbeitung von Verbundwerkstoff gestaltet ist und der in Carbon Multi Connect Bauweise gefertigt wird. Das Ergebnis ist ein extrem leichter und leistungsfähiger Rahmen mit ausgezeichneten Fahreigenschaften, der auch die Fachpresse von Anfang an zu überzeugen weiß.
Erste Fahrberichte vom Bergamont Dealer Camp auf Mallorca sind u.A. bereits auf folgenden Webseiten nachzulesen:
www.bike-magazin.de
www.mtb-news.de
www.twentynineinches-de.com
www.mountainbike-magazin.de
Bei unseren Trekking-, City-, ATB- und Kids-Fahrrädern haben wir schon immer auf Sicherheit, Verkehrs- und Alltagstauglichkeit und beste Ausstattung geachtet. Für 2013 haben wir uns besonders den Themen Lichttechnik und Sicherheit gewidmet – und hier gibt es einiges Neues von Bergamont zu berichten.
Tagfahrlicht unterstützt die Aufmerksamkeit im Miteinander der Verkehrsteilnehmer. Man kennt diese Safety-Option von Autos und Motorrädern, nicht aber vom Fahrrad. Als Tagfahrlicht leuchten unter den LED-IQ-Hauptscheinwerfern von Busch und Müller je nach Modell vier oder sechs Signal-LEDs. Sie dienen ausschließlich als Signal an andere Radfahrer. Diese Signalfunktion kann ein herkömmlicher Fahrradscheinwerfer allein nicht übernehmen, weil sein Lichtstrahl – nach oben limitiert durch eine scharfe Hell-Dunkel-Grenze – maximal gebündelt auf die Fahrbahn gerichtet ist.
Das Tagfahrlicht hat eine Tag- und eine Nachtfunktion und kann im Senso-Modus je nach äußeren Lichtverhältnissenzwischen diesen Modi automatisch umschalten. Wird der Scheinwerfer im Senso-Modusbetrieben, wechselt ein Lichtsensor automatisch zwischen Tag- und Nacht-Modus. Steht der Fahrradfahrer, leuchten zwei der Signal-LEDs als Standlicht weiter. Diese Aufgabe übernahm bisher die Hauptfahrlicht-LED. Sie ist aber nach unten auf die Fahrbahn gerichtet und kann so weniger zur aktiven Sicherheit beitragen als die neuen Signal-LEDs.
Von den echten Bergamont Fans erreichte uns immer wieder der Ruf nach passender Fahrradbekleidung zu unseren Bikes. Um diesem Ruf gerecht zu werden, bieten wir nun eine limitierte Fahrrad-Kollektion über unsere Händler an. Eine Übersicht, was es genau an Bekleidung gibt haben wir Ihnen auf unserer Facebook-Seite zusammengestellt. Für die Produktion haben wir uns mit der Firma BioRacer zusammen getan, die sehr viel Erfahrung mit den passenden Materialen und Schnitten hat, wir konnten uns so beim Design ordentlich austoben.
Achtung: Der Vorrat der gezeigten Teile ist begrenzt.
Ein paarmal im Jahr trifft sich ein ganz kleiner, verschworener Kreis an Entwicklern. Hin und wieder komplettiert auch einer unserer Teamfahrer den elitären, geheimen Club. Es wird gefachsimpelt, gesponnen und weiterentwickelt, meistens bis spät in die Nacht. An den Folgetagen wird dann hektisch am Rechner designt, kalkuliert, mit Partnern telefoniert und verhandelt, Samples besorgt, feinste Anbauteile getestet und modifiziert. Muster-Bikes und Studien werden zusammengeschraubt, gefahren, verworfen und wieder geändert.
Am Ende eines langen, mühsamen Prozesses gibt es jedes Jahr eine Handvoll kompromissloser Ausnahme-Bikes, von denen wir sagen können: Mehr geht nicht. Irgendjemand kam mal auf die Idee, diese perfekten Individualisten-Maschinen folgerichtig mit „MGN“ zu bezeichnen. Geboren war eine Bergamont Sportline für die Kenner und wirklich Anspruchsvollen. Und ein bisschen auch für uns selbst.
Am Freitagmorgen ging es um 9.15 Uhr mit dem Flieger von Hamburg aus in die Schweiz, genauer gesagt ins beschauliche Bern. Dort angekommen habe ich erst einmal mein Kiez Dirt ausgepackt und rennfertig gemacht.
Am Samstag bin ich schon viel zu früh auf dem Event Gelände gewesen, ich denke ich war einfach gespannt, wie so ein Pumptrack Kurs in einem Gewächshaus wohl aussieht. Es waren noch viele Leute mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt aber ich war wirklich überrascht wie gut das Ganze aussah und vor allem wie gut alles organisiert war. Zum Glück wurden riesige Lüfter angeschmissen, um die komplette Strecke zu beheizen. So konnte man ohne zu frieren gegen 12.00uhr anfangen zu trainieren. Es war schon ein sehr enger Kurs, viel enger als jeder Pumptrack den ich vorher gefahren bin und die Fahrtrichtung mit dem Uhrzeigersinn machte das Ganze auch nicht weniger technisch. Links Kurven liegen mir einfach besser. Allein hier hat sich schon sehr deutlich gezeigt, wer ein trainierter Racer ist oder doch eher ein Dirtjumper. Aber das Fahren mit Cedric Gracia, einem meiner Idole als ich angefangen habe Dirt zu fahren, hat jegliche Schwierigkeiten mit dem Kurs entschädigt. Als Dirtjumper hat man sonst wohl niemals die Chance gegen Leute wie Cedric, Roger Rinderknecht, Brendan Fairclough, Michal Prokop oder Nick Beer zu fahren.
Für die Zuschauer war das Event wirklich wahnsinnig gut organisiert. Die Strecke war zwar sehr Eng und unübersichtlich, jedoch wurde auch daran gedacht: es wurden überall Flachbildschirme aufgestellt auf denen jeder Winkel des Rennens live übertragen wurde. Gegen 17 Uhr starteten die Quali-Läufe - gestartet wurde nacheinander. Man musste jeweils eine Runde fahren, um dann einen fliegenden Start für die gewertete Runde zu absolvieren. Mich erwischte gleich hier schon das Rennpech, stürzte ich, als ich im Manual durch die Wellen fahren wollte und blöderweise mit dem Hintern auf den Hinterreifen gekommen bin. Ich wurde schlagartig langsamer, kam aus dem Rhythmus und stieg über den Lenker ab. Es hat mich tierisch geärgert, da ich den ganzen Tag Fehlerlos unterwegs war – that’s racing.
Am Abend wurden die Finalläufe im K.O. Modus gefahren und da nur 26 der angekündigten 32 Fahrer gekommen waren, musste ich gegen den siebtschnellsten aus der Quali fahren. Ich wusste von vorherein, dass ich keine Chance hatte wenn mein Gegner sauber durch den Pumptrack kommt, was er dann auch tat und mich fast um eine Sekunde schlug – eine Ewigkeit auf dem kurzen Kurs. Klar war ich vom Ergebnis enttäuscht aber entschädigt wurde ich dadurch, dass dies wohl eines der am besten organisierten Events war, auf dem ich bis jetzt war. Nachdem dann im Finale Roger Rinderknecht vor Noel Niederberger gewonnen hatte, ging es rüber zum Bergamont Gold Sprint. Hier zeigte sich endgültig wer wirklich trainiert hatte und wer nicht – hier stand aber in erster Linie der Spaß am Treten im Vordergrund und gegen Ende waren alle schon ordentlich in Party Laune...
Alles in allem ein sehr fettes Event, das hoffentlich noch lange weiter lebt! Wer die Chance hat sich das ganze mal Live anzuschauen, der sollte es auf jeden Fall tun. Für Zuschauer, sowie für die Fahrer absolut empfehlenswert!
Euer André Vogelsang
Am vergangenen Samstag wurde mitten in Ostermundigen Mountainbike-Sport der Weltklasse geboten: Olympia-Starter und Weltmeister flitzten um die Wette durch Festzelt und Gewächshäuser und strampelten, bis die Trainingsrollen glühten. Mit Roger Rinderknecht konnte sich ein Schweizer als Sieger beider Wettbewerbe feiern lassen.
Schon am Samstagmittag ging es auf dem Gelände der Gärtnerei Kiener in Ostermundigen los: Auf einem überdachten, aus Erde geformten Parcours mit Steilwandkurven und unzähligen Wellen (im Fachjargon «Pumptrack» genannt) machten sich insgesamt 26 Fahrer auf die Jagd nach der Bestzeit. Mit dabei: Aktuelle und einstige Weltmeister, Olympia-Starter und kommende Stars. Drei Generationen an Rennfahrern flitzten durch die Gewächshäuser und das Festzelt, unterstützt vom zahlreich erschienenen Publikum. Und brachten so einen Sport in die winterliche Stadt, der sonst draußen in der Natur und eher nicht im Winter ausgeübt wird.
Am Abend füllte sich die Gärtnerei Kiener zum großen Showdown. In Duellen galt es, sich mit der schnelleren Zeit für die nächste Runde zu qualifizieren, bis es um die Wurst ging. Im kleinen Finale sicherte sich der Niederländer Joost Wichman Rang Drei gegen den Tschechen Michal Prokop. Den Sieg beim zweiten «Bergamont Greenhouse Urban Mountainbike Race» machten zur Freude des Publikums zwei Schweizer unter sich aus: Roger Rinderknecht, im vergangenen September nach dem Gewinn des 4Cross-Weltmeistertitels vom Mountainbike- Rennsport zurückgetreten, setzte sich gegen den Junioren Noël Niederberger durch.
Doch das war noch nicht alles, denn gleich im Anschluss maßen sich die 16 Schnellsten der Qualifikation beim «Goldsprint»: Hier galt es, so schnell wie möglich 300 virtuelle Meter auf einem Rollentrainer ohne Widerstand abzuspulen. Mit anderen Worten: Es galt, die Pedale so schnell wie möglich Wirbeln zu lassen. Und anders als beim Pumptrack-Rennen bekam jede(r) die Chance, sich mit den Profis zu messen. In der Qualifikation hatte Roger Rinderknecht die Bestzeit aufgestellt, und prompt schaffte er den Sprung ins Superfinale. Davor setzte sich Lutz Weber im Duell um Rang Drei gegen David Graf durch. Dann traten mit Rinderknecht und Michal Prokop zwei 4Cross-Spezialisten im Superfinale gegeneinander an – und traten in die Pedale, als ob es kein morgen gäbe. Rinderknecht hielt den Tschechen in Schach und holte sich so den zweiten Sieg an diesem Samstagabend. Im Anschluss an die Siegerehrungen übernahmen die DJs das Kommando über den rappelvollen Partyraum und machten den Besuchern bis um drei Uhr in der Früh Beine.
Das Team um Bergamont Teamrider Adrian Kiener holte einmal mehr den Mountainbike Sport mitten in die Stadt. Die einzigartige Location bot den über 700 Besuchern ein unverwechselbares Erlebnis.
Enduro – kommt da ein neues Rennformat auf uns zu?
Um diese Frage beantworten zu können, muss ich erst einmal auf die Herkunft des Wortes „Enduro“ eingehen. Der Begriff setzt sich aus dem spanischen duro (hart) und dem englischen endurance (Ausdauer) zusammen. Folgerichtig fahren Endurofahrer hart und lang durch den Wald. Für mich ist dabei wichtig – wenn man oben am Berg angekommen ist, auch schnell mit viel Flow, auch mal ohne Räder am Boden, wieder runterzufahren. Daraus hat sich im Laufe der Zeit ein eigenes Rennformat entwickelt. Im Grunde wird ein Marathon (mindestens 30 km) gefahren, unterbrochen durch 5–6 Sonderprüfungen auf Zeit. Am Ende des Renntages wird alles addiert. Der schnellste gewinnt.
Was ist der besondere Kick dabei?
Enduro-Rennen faszinieren durch die Kombination aus Marathon und Sonderprüfungen. Allesamt anspruchsvolle Abfahrten mit Gegenanstiegen und Flachstücken. Eine wichtige Rolle spielt, dass zwischen den Sonderprüfungen entspannt ohne Zeitdruck unter Freunden weiter gefahren werden kann. Für mich als Teamchef zählt noch ein anderer Aspekt: Um mit viel Spaß ein Enduro-Rennen fahren zu können, musst Du nicht nur einen MTB-Marathon fahren können, sondern auch auf Abfahrtstrecken gut zurechtkommen. Eher Allrounder als Spezialist sein.
Welche Biker spricht das an?
Eigentlich alle MTB-Biker, die gern lange im Wald unterwegs sind und auch das flowige, schnelle Bergabfahren lieben. Beim Enduro entscheidet mehr der Fahrer als das Material über Spaß oder nicht Spaß. Was auch noch ein wichtiger Faktor beim Enduro ist, dass man für solche Rennen nicht viele Höhenmeter braucht, man kann es auch gut in den eher flachen, norddeutschen Harburger Bergen tun.
Gibt es hierfür schon Wettbewerbe?
Klar, der Enduro-Kalender 2013 sieht das ganze Jahr über in Deutschland und auch in Europa Rennen vor.
Was habt Ihr 2013 für Enduro-Fans in petto?
Bergamont setzt seit Jahren im Rennsport deutliche Akzente und das Team zeigte sich auch in der 2012er Rennsaison wieder sehr erfolgreich – für uns zum Beispiel einer der erfolgreichsten deutschen Enduro- Fahrer André Kleindienst. Wir erweitern die Threesome EX-Range um ein weiteres Topmodell – das Threesome EX MGN. Weiter haben unser Produktentwickler eine weitere Laufradgröße in unser Portfolio (650B) aufgenommen: Die beiden Threesome SL 9.3 und 7.3 sind perfekt für Enduro.
Was fährst Du denn auf einem Enduro-Rennen?
Ich fahre ein Threesome EX in modifizierter Form. Die Geometrie habe ich downhillorientiert ausgelegt, mit einem Lenkwinkel um 65,5 Grad. Der Sitzwinkel ist um 72 Grad gehalten. Das Tretlager hat eine Höhe von 340 mm. Bei den Komponenten achte ich darauf, dass sie robust, leicht, aber nicht zu teuer sind. Wie bei der Serienvariante fahre eine 2 x 10 Schaltung, habe aber alles auf Sram XO umgerüstet. Bei den Laufrädern habe ich die Originale gegen DT Swiss EXC 1550 getauscht. Treue Begleiter bei allen Bedingungen sind die serienmäßig verbauten Maxxis Ardent Reifen. Aus meiner BMX-Rennfahrerzeit sind immer die Flatpedalen übrig geblieben (NC-17). Ich trage einen Giro-Helm, sowie Bekleidung und Protektoren von Endura. Alles andere packe ich in meinem Rucksack, der mein ständiger Begleiter ist. So ausgerüstet, lasse ich mir kein Rennen entgehen.