Über uns
 

Bergamont Backstage

Einen typisch deutschen Fahrradhersteller vermutet man sicher eher im Süden des Landes, in den Mittelgebirgen, Wäldern und Alpen.
Bei Bergamont ist das ganz anders. 1993 ging es ganz bescheiden als kleine Fahrrad-Werkstatt und Tochter-Unternehmen eines Fleischwarenhändlers hier am Schlachthof mitten in Hamburg los. Wir sind immer noch hier – aber mittlerweile viel größer, wie man weiß.
Vielleicht hat uns nicht nur der Spaß am Bike und deutsches Ingenieurtum, sondern auch die traditionell hanseatische Nähe zum Welthandel nach oben gespült. Durch beste Verbindungen nach Asien konnten professionelle Produktionspartner in China und Taiwan gewonnen werden, mit denen wir nun seit 20 Jahren eng zusammenarbeiten.
Dennoch, das Herz von Bergamont schlägt noch immer am Schlachthof, mittlerweile dem ultimativen Trendviertel Hamburgs, liebevoll "Schanze" genannt. Bekannte Nachbarn gucken häufig mal rein, z. B. die HipHop-Jungs von Fettes Brot. Die Kultkicker vom FC St. Pauli trainieren um die Ecke.
Und viele Musikklubs, angesagte Restaurants, alte Kneipen, schräge Klamottenshops machen die Gegend multi-kulti-bunt. Auf alten Kopfsteinpflaster-Straßen, verblockten Böschungen und Bauplätzen probieren wir unsere neuen Bikes schnell mal in der Mittagspause aus.
Und wenn's dann passt, packen wir sie in unseren VW Crafter und fahren damit ins Gelände. Gibt's nicht? Gibt's doch! Die Harburger Berge mit diffizilen Trails und spektakulären Abflügen sind was für MTB-Freaks.
Der Waseberg im feinen Blankenese ist mit bis zu 15 % Steigung nicht umsonst eine Hamburg Cyclassics-Rennstrecke der anspruchsvollen Art. Und unser beliebter Hamburger Niesel macht viele Schotterwege im Duvenstedter Brook und Wittmoor schön matschig, so dass man prima Härtetests durchführen kann. Natürlich nur, wenn man hart genug ist wie ein Hamburger Jung...

Unsere Rahmen

Wo wir schon bei Herzensangelegenheiten sind, der Rahmen ist und bleibt das Herz eines jeden Fahrrades. Egal ob klassisches City-Bike für den Einkauf, flinkes E-Bike für den Weg zur Arbeit oder high-end Mountainbike für Sport und Freizeit, ohne den genau auf den Einsatzbereich zugeschnittenen Rahmen wird auch aus den besten Anbauteilen nie ein gutes Rad. Also eine Permanente Herausforderung an unsere Ingenieure, hier immer die perfekte Basis für ein bestmögliches Fahrerlebnis zu schaffen.
Aber neben der Geometrie ist auch Gewicht und Haltbarkeit von entscheidender Bedeutung. Hier spielen neben der langjähren Erfahrung unserer Entwickler im Rahmenbau auch Kooperationen z.B. mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg eine wichtige Rolle. Dort wird der Rahmen in einem Computermodell berechnet und seine Belastbarkeit für Betriebszustände wie hartes Bremsen oder extremes Springen praxisnah simuliert. Fertige Prototypen werden am EFBE Institut für Prüftechnik intensiven Funktionstests auf statische und dynamische Dauerbelastung unterzogen. In der Serienfertigung ist viel Handarbeit angesagt, geschweißt wird immer von Hand. Bei Rahmen aus modernen Werkstoffen wie Carbon müssen viele, genau zugeschnittene Einzelteile in einer festgelegten Reihenfolge in Formen gelegt werden, keine Maschine kann das besser als der Mensch.

Unser Team

Selbst die beste Innovation nützt nicht viel, wenn Sie sich nicht dem Biker anpasst. Daher finden die entscheidenden Entwicklungssprünge nicht am Computer statt, sondern dort wo sich die Spreu vom Weizen trennt - im Wettbewerb. Das garantiert, dass auch das kleinste Detail kompromisslos funktioniert. Unser Rennteam ist klein, aber fein. Keine satten Profis, dafür aber extrem entschlossen. Irgendwie bodenständig, wenn es um Leistung geht. Wir sind stolz, genau diese Piloten mit unserem besten Material auszurüsten.